Targeted Advertising

Kurze Erklärung: Targeted Advertising ist bezahlte Werbung, die nur ausgewählten Zielgruppen angezeigt wird, basierend auf Daten wie Rolle, Unternehmen, Interessen oder Verhalten.

Targeted Advertising

Ausführliche Erklärung

Im B2B hilft Targeted Advertising, Budget auf die richtigen Accounts und Buying-Rollen zu lenken, statt auf breite Reichweite zu setzen. Targeting kann Firmendaten nutzen (Branche, Unternehmensgröße), Job-Daten (Funktion, Seniorität) und Signale (Website-Besuche, Content-Klicks). Das macht Kampagnen effizienter, hängt aber stark von Datenqualität, Tracking-Grenzen und Datenschutzregeln ab. Gutes Targeting sind nicht nur Filter. Es umfasst auch Message-Fit, Landingpage-Fit und sauberes Messen.

So funktioniert es:

  • Zielgruppe wählen: Definiere, wer die Anzeige sehen soll (ICP, Rollen, Regionen) und schließe aus, wer sie nicht sehen soll.
  • Targeting-Signale auswählen: Nutze Plattformdaten (Job, Unternehmen), gematchte Listen, Retargeting oder Intent-Segmente.
  • Offer abstimmen: Passe Creative und CTA an die Phase an (Awareness, Consideration, Decision).
  • Frequenz steuern: Setze Caps, damit Leute die Anzeige nicht zu oft sehen und genervt sind.
  • Lift messen: Tracke qualifizierte Leads, Meetings, Pipeline und Account-Engagement, nicht nur Klicks.

Beispiel aus der Praxis

Ein Cybersecurity-Anbieter schaltet LinkedIn-Ads nur an IT-Security-Leads in deutschen Unternehmen mit 1.000+ Mitarbeitenden. Besucher der Seite „Zero Trust“ sehen danach eine Folgeanzeige mit einer Case Study. Accounts, die 50% des Videos ansehen, bekommen eine Einladung zu einem Demo-Webinar. Das Team vergleicht Pipeline aus Targeting-Kampagnen mit Pipeline aus breiter Reichweite und verschiebt Budget in die Segmente mit der besten Performance.